Kinderkonto

Redaktion
Kinder und Jugendliche lernen mit einem Kinderkonto, ihr Taschengeld richtig einzuteilen. Hohe Beträge liegen auf einem Spar- oder Girokonto.

Damit schon die Jüngsten den richtigen Umgang mit Geld lernen, bietet sich der Eröffnung eines Kinderkontos an. Die meisten Kreditinstitute bieten besondere Spar- oder Taschengeldkonten für die junge Zielgruppe an. Dabei versüßen sie den kleinen Kunden die Kontoeröffnung oft mit kleinen Geschenken oder besonderen Aktionen.

Nach Angaben der Stiftung Warentest haben Kinder zwischen 6 und 13 Jahren durchschnittlich 27 Euro monatlich zur Verfügung. Bei den Jugendlichen steigen die Beträge auf rund 35 Euro für 16-jährige. Nach den Vorgaben des Bürgerlichen Gesetzbuches sind Kinder ab 7 Jahren eingeschränkt geschäftsfähig. Gemeinsam mit den Erziehungsberechtigten können sie bei den meisten Banken zu diesem Zeitpunkt ein Girokonto eröffnen. Eine eigene Geldkarte zum bargeldlosen Bezahlen gibt es in der Regel ab 14 Jahren.

Neugeborene erhalten häufig zur Geburt oder Taufe größere Geldgeschenke, die die Eltern auf einem eigenen Sparkonto oder Tagesgeldkonto anlegen. Bei den Sparkonten gilt: Unter 7 Jahren dürfen die Kleinsten nicht auf das Guthaben zugreifen und selbständig über das Konto verfügen.

Kinderkonto Vergleich

Die meisten Anbieter haben besondere Kinderkonten im Programm. Bei einem Vergleich kommt es vor allem auf die Konditionen an. In der Regel werden keine Kontoführungsgebühren berechnet, die Guthabenzinssätze können jedoch deutlich differieren. Für Kinder entscheidend sind die attraktiven Boni, die Banken im Zusammenhang mit einer Kontoeröffnung bieten: Einige Anbieter haben eigene Zeitschriften für die jungen Kunden im Angebot, andere setzen auf freien Eintritt in Vergnügungsparks.

Taschengeldkonto

Kinder ab sieben Jahren können im Rahmen des sogenannten Taschengeldparagraphen über ihr monatliches Geld verfügen. Damit lernen sie den richtigen Umgang mit den Finanzen. Zunächst ist es sicher sinnvoll, das Taschengeld in bar auszuzahlen, später ist die Überweisung auf ein Konto sinnvoll.

Jugendkonto

Jugendliche ab 14 Jahren können mit Kunden- oder Prepaid-Kreditkarte über ihr Geld verfügen. Verdienen sie beim Babysitten oder Zeitung austragen das erste eigene Geld, kann das ebenfalls auf das Konto überwiesen werden. Kontoauszüge informieren über den aktuellen Kontostand, auch Online-Banking ist bei einigen Instituten möglich.

Sparkonto

Für längerfristige Anlagen eignet sich ein Sparkonto. Hier sind größere Beträge, die später für Führerschein oder Ausbildung verwendet werden sollen, gut aufgehoben. Größere Geldgeschenke zur Taufe oder Kommunion können ebenfalls auf das Sparkonto eingezahlt werden. Eltern können festlegen, dass die Kinder das Geld bei Volljährigkeit bekommen.

Tagesgeldkonto

Zur Anlage höherer Beträge eignet sich ein Tagesgeldkonto. Das Geld ist täglich verfügbar, erzielt aber im Vergleich zu einem klassischen Sparkonto in der Regel höhere Zinsen. Viele Anbieter haben speziell für junge Leute besondere Konditionen im Angebot - ein Vergleich lohnt sich!

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