Sparkonto

Redaktion
Zur langfristigen Geldanlage eignet sich ein Sparkonto für Kinder und Jugendliche. Bei Volljährigkeit erfüllt das Guthaben größere Wünsche.

Die meisten Eltern richten zur Taufe oder zur Geburt ihrer Kinder ein Sparkonto ein. Hier werden Geldgeschenke von Verwandten und Bekannten langfristig angelegt. In der Regel lauten die Konten auf die Namen der Kinder - bis zur Volljährigkeit haben die Erziehungsberechtigten Zugriff auf das Konto. Für die Kinder muss dann ein eigener Freistellungsauftrag gestellt werden.

Das Sparkonto als beliebte Anlageform

Einige Eltern legen jeden Monat eine kleine Summe zurück - bis zur Volljährigkeit kann eine ansehnliche Summe zusammenkommen. Häufig richten auch Großeltern oder Paten ein Sparkonto ein, das die Kinder am 18. Geburtstag erhalten. Doch auch die Kinder selbst tragen zu einer Erhöhung ihres Guthabens bei: Einer Umfrage des Egmont-Ehapa-Verlages zufolge hat jedes Kind im Durchschnitt mehr als 600 Euro auf der hohen Kante. 83 Prozent aller 1.600 an der Umfrage beteiligten Kinder besitzen ein eigenes Sparkonto. Etwa ein Drittel der Kinder legt regelmäßig einen Teil des Taschengeldes an die Seite. Obwohl das Sparbuch in Zeiten niedriger Kapitalmarktzinsen eigentlich keine attraktive Kapitalanlage mehr ist, ist die klassische Sparform in den Familien nach wie vor beliebt.

Maximalverfügung bei 2.000 Euro pro Monat

Sparer können ohne Kündigung innerhalb eines Monats bis zu 2.000 Euro aus dem Sparguthaben verfügen. Ist eine höhere Auszahlung geplant, muss der Betrag drei Monate vorher gekündigt werden.Im Ausnahmefall sind auch kurzfristige Verfügungen ohne Kündigung möglich, in diesen Fällen berechnet die Bank Vorschusszinsen, da ein Sparkonto nicht für die Abwicklung des täglichen Zahlungsverkehrs gedacht ist. Beim Vorschusszinssatz wird ein bestimmter Anteil des Gutshabenzinssatzes, den der Sparer auf sein Kapital erhält, zurückgerechnet und dem Kunden belastet. Die Vorschusszinsen werden für eine Zeitraum von 90 Tagen berechnet.

Entscheiden Eltern sich für die klassische Sparvariante auf dem Sparkonto, sollten sie darauf achten, dass die Einlagen bereits ab der ersten Einzahlung und nicht erst ab einem bestimmten Mindestbetrag verzinst wird. Für Kinder haben einige Anbieter Sparbücher mit gestaffelten Zinsen im Programm: Je länger das Geld auf dem Sparbuch liegt, desto höher ist der Zinsertrag.

Wer ohnehin regelmäßig jeden Monat Geld zurücklegt, kann das ideal mit einem Zielsparangebot verbinden: Dabei wird über einen festgelegten Zeitraum jeden Monat ein bestimmter Betrag angespart. Bei den meisten Anbietern winkt am Ende der Laufzeit und Erreichen des Sparziels ein attraktiver Bonus.

Tipp der Redaktion

Wer mehr als 2.000 Euro von seinem Sparkonto verfügen möchte, sollte unbedingt an die rechtzeitige Kündigung des gewünschten Betrages denken!
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